Naturheilzentrum Lebenskraft

Klienteninformation Hypnose

Die Hypnosesitzung dient dazu, das Unterbewusstsein des Klienten für positive Suggestionen zu öffnen bzw. Bilder und gar Erkenntnisse aufsteigen zu lassen, die im normalen Alltag verborgen bleiben. Damit die Behandlung mit Hypnose ihre Wirkung optimal entfalten kann, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten.

Kaffee und Alkohol meiden

Um die Fähigkeit in Trance zu gelangen nicht zu beeinträchtigen trinken Sie am Tag der Behandlung bitte keinen Alkohol und auch keinen Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke. Koffein ist ein „Muntermacher“. Es soll anregen und aktivieren, also genau das Gegenteil von Hypnose. Selbst wenn Sie ansonsten viel Kaffee zu sich nehmen kann es für Sie problematisch werden in einen Hypnosezustand zu gelangen. Trinken Sie stattdessen lieber reichlich Wasser oder Tee, damit Ihr Nervensystem ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist.

Vorerkrankungen und Medikamente

Zu Beginn der Sitzung befrage ich Sie zu Ihren Vorerkrankungen, frühere Behandlungen und Medikamenten, die Sie vielleicht einnehmen. Vielleicht möchten Sie sich dazu im Vorfeld ein paar Notizen machen und diese zum Termin mitbringen. Machen Sie sich auch Gedanken, welches Thema oder welche Themen Sie zu bearbeiten wünschen und was das Ziel der Behandlung sein sollte.

Die Hypnose-Sitzung

Während einer Hypnose befolgen Sie bitte immer die Worte des behandelnden Therapeuten. Sollten Sie versuchen auszutesten, ob Sie sich gegen die Trance „wehren“ können, würde das mit Sicherheit den Prozess stören oder gar manchmal eine weitere Hypnose während dieses Termins unmöglich machen. Fühlen sie sich einmal nicht wohl, so machen Sie das durch vorher vereinbarte Zeichen oder mit eigenen Worten deutlich. Ich werde dann entsprechend auf Sie eingehen.

Versuchen Sie sich während der Trance ganz auf sich selbst und auf Ihr Inneres zu konzentrieren, auf körperliche Empfindungen wie Wärme oder Kribbeln, auf Gefühle wie Weite, Fließen oder einfach Sein, auf Bilder, die in Ihrem Geiste zutage treten. Bremsen Sie sich nicht aus, indem Sie hinterfragen, warum ich wohl jetzt dieses oder jenes sage, oder ob Sie wohl schon tief genug in Trance sind. Am besten ist, die Hypnose einfach geschehen zu lassen, zu beobachten, was mit Ihnen und in Ihnen passiert.

Sollten beim Eintreten in die Trance Missempfindungen wie Juckreiz, oder das Bedürfnis, zu husten oder zu schlucken oder gar zu Lachen auftauchen, so sind das harmlose Begleiterscheinungen, die rasch vorübergehen, wenn Sie ihnen für einen Moment nachgeben. Danach fallen Sie umso intensiver in Trance.

Nach der Hypnose

Nach Beendigung der Sitzung werden Sie sich möglicherweise wie nach einem guten Mittagsschlaf fühlen. Ihr Körper ist noch auf Entspannung orientiert. Fahren Sie deshalb nicht sofort längere Strecken (über 30 min.) mit dem Auto, da die Gefahr bestehen könnte, dass Sie schläfrig werden. Am besten gehen Sie vor dem Einsteigen ein paar Schritte an der frischen Luft und atmen mehrmals tief ein und aus, damit Sie munter werden, oder Sie lassen sich abholen bzw. nehmen die Bahn. Zu Hause angekommen gönnen Sie sich etwas Ruhe. Schlaf unterstützt die Wirkung der Hypnose. Zum Abspeichern der Hypnose-Suggestionen wird Zeit benötigt. Die ersten zwei Nächte nach der Behandlung braucht das Gehirn, um die für die optimale Entfaltung der Hypnose notwendigen Tiefenspeicherprozesse durchzuführen. Daher ist auch wenig ratsam, in den ersten 72 Stunden nach Ihrem Termin über die Hypnosesitzung oder das behandelte Thema ausführlich mit anderen Personen zu sprechen oder sich der Recherche im Internet etc. hinzugeben. Das könnte die Wirkung der Hypnose deutlich herabmindern, da laufende Speicherprozesse gestört würden.

Unterschied der therapeutischen Hypnose zur Showhypnose

Das Bild der Hypnose ist leider oft durch Showhypnosen aus dem Fernsehen und anderen Medien geprägt. Dort geht es in erster Linie darum, die Hypnose als etwas Spektakuläres erscheinen zu lassen. Der Mensch auf der Bühne wird in eine besonders tiefe Trance versetzt, die nicht geeignet ist, über die Zeit der Show hinaus Suggestionen zu verankern. Die medizinische Hypnose nutzt bewusst leichte bis mittlere Trancezustände, um mit dem Klienten interagieren zu können und positiv therapeutisch auf das Unterbewusstsein einwirken zu können. Sie werden also keinesfalls das Gefühl haben, der Hypnose „ohnmächtig“ und „willenlos“ ausgeliefert zu sein. Sie werden genau wissen, wo Sie sich befinden oder was Ihre Ziele für diese Sitzung sind. Ihre Wahrnehmung ist lediglich eingeschränkt, d. h. sie fokussiert sich auf die zu behandelnden Themen. Ihr Körper fühlt sich dabei und oft auch noch danach vollkommen entspannt an.

 

Kontraindikationen

In folgenden Situationen darf Hypnose nicht angewendet werden:

  • Bei Schwangeren
  • Bei Kindern und Jugendlichen, wenn keine Einwilligung der gesetzlichen Vertreter vorliegt
  • Bei schweren Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Bei Menschen, die im letzten halben Jahr einen Herzinfarkt erlitten haben
  • Bei geistig behinderten Menschen
  • Bei Psychosen und endogenen Depressionen
  • Bei Einnahme von Psychopharmaka
  • Bei Suchterkrankungen (Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- oder Schmerzmittelabhängigkeit), ausgenommen sind Raucher
  • Bei Thrombose-Patienten
  • Bei Epilepsie
  • Bei schwerwiegenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie z. B. Morbus Parkinson

 

Als erschwerend können sich auf die Hypnose auswirken:

  • Migräne (Übersensibilität des Gehirns, Klient kann eventuell nicht abschalten)
  • ADHS (Gehirn kann möglicherweise den Hypnosezustand gar nicht erreichen)
  • Zu starke Erschöpfung / Müdigkeit des Klienten (Gefahr des Einschlafens)

 

Bitte beachten Sie:

Meine Behandlungsmethoden beruhen auf Erfahrungsmedizin und sind wissenschaftlich im Sinne der Schulmedizin nicht bewiesen!
Siehe auch IMPRESSUM – Wichtiger Hinweis!

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